Erteilt DonnaDesk rechtliche Auskünfte oder macht sie Zusagen zu Beurkundungen?
Nein. DonnaDesk nimmt Anrufe an, ordnet sie zu, qualifiziert das Anliegen und leitet weiter oder fasst zusammen – leitfadenbasiert und in den Grenzen, die Sie festlegen. Es gibt keine inhaltlichen Auskünfte, keine Belehrungen, keine Terminzusagen und keine Aussagen zu Notarkosten. Amtstätigkeit, Beratung und Belehrung bleiben vollständig beim Notar; Anrufende werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nur das Notariat selbst Auskunft geben kann.
Ist DonnaDesk mit § 26a BNotO und § 203 StGB vereinbar?
§ 26a BNotO erlaubt die Einbindung von Dienstleistern, soweit sie für die Dienstleistung erforderlich ist, und verlangt einen Vertrag in Textform: Verpflichtung zur Verschwiegenheit unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen einer Pflichtverletzung, Kenntnisnahme nur soweit zur Vertragserfüllung erforderlich, und eine ausdrückliche Festlegung, ob weitere Personen herangezogen werden dürfen – die dann selbst in Textform zu verpflichten sind. Genau diesen Vertrag erhalten Sie, samt derselben Verpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB für jeden Sub-Prozessor und der vollständigen Liste vor Vertragsschluss. Die Einordnung des konkreten Einsatzes nach § 26a Abs. 1 oder Abs. 4 BNotO nehmen Sie als Amtsträger vor; alle Angaben, die Sie dafür brauchen, legen wir vorher offen.
Kann DonnaDesk Beurkundungstermine vergeben?
Nein. DonnaDesk nimmt Terminwünsche strukturiert auf – Vorgangsart, Beteiligte, Entwurfsstand, Erreichbarkeit – und übergibt sie ins Notariat; die Terminvergabe selbst bleibt dort, beim Amtsträger und seinem Team. Das Notariat findet den Terminwunsch als strukturierte Zusammenfassung im Dashboard und per E-Mail vor, mit allem, was für die Vergabe nötig ist.
Was passiert, wenn ein Anruf nicht warten kann?
Dann wird er durchgestellt, nicht notiert. Die Vorsorgevollmacht vor einem Krankenhausaufenthalt, ein Auszahlungstermin, ein eiliger Registervollzug: Solche Anliegen erkennt DonnaDesk am geschilderten Sachverhalt und stellt den Anruf direkt zur zuständigen Person durch – in jedem Workflow-Pfad, den festen genauso wie denen, die für Ihr Notariat eingerichtet sind. Ist niemand zu sprechen, weil das Notariat beurkundet, werden Anliegen, Datum und Rückrufnummer aufgenommen, der Rückruf rückt an die Spitze, und wer ihn übernimmt, hat den Vorgang vorab vor sich. Davon zu trennen ist die Nachbereitung: Nach dem Gespräch wird jeder Anruf zusammengefasst und mit einer Dringlichkeitsstufe versehen, damit die Liste sortiert ist. Bewertet wird das Anliegen nie – das bleibt Amtstätigkeit.
Wie geht DonnaDesk mit Anrufen von Maklern, Banken oder dem Grundbuchamt um?
Als eigenen Sonderfall: Diese Anrufe werden erkannt und direkt an den Empfang geleitet – erfasst wird nur, welche Stelle anruft und gegebenenfalls das Aktenzeichen. Es wird kein Vorgang angelegt und keine Auskunft zur Sache erteilt.
Merken Anrufende, dass sie mit einer KI sprechen?
Ja, und zwar zuerst. Die Offenlegung, dass am anderen Ende ein KI-Assistent spricht, steht am Anfang des Gesprächs – noch vor der Begrüßung, die Sie für Ihr Notariat festlegen. Sie ist fester Bestandteil und nicht abschaltbar. Genau diese Transparenz verlangt Artikel 50 der EU-KI-Verordnung von Anbietern solcher Systeme, und zwar seit dem 2. August 2026. Gesprochen wird Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Ukrainisch und Türkisch; die Sprache der anrufenden Person wird erkannt und übernommen. Weitere Sprachen auf Anfrage.
Wie natürlich klingt DonnaDesk – und wie schnell antwortet es?
Gut genug, dass wir jede Demo mit einem echten Anruf beginnen und nicht mit einer Folie. Die Stimme spricht flüssig, betont richtig und liest zuverlässig vor, was am Notariatstelefon vorkommt: Namen, Adressen, Vorgangsarten, Buchstabiertes. Geantwortet wird ohne spürbare Verzögerung, und im Gespräch wird gezielt nachgefragt und sauber zusammengefasst statt abgespult. Dass wir den Sprach-Stack selbst betreiben, ist dafür kein Kompromiss, sondern die Voraussetzung: Wir betreiben unsere Modelle hochoptimiert – jede Stufe, von der Spracherkennung über das Sprachmodell bis zur Sprachausgabe, ist gezielt auf das Telefonat abgestimmt und wird fortlaufend weiterentwickelt, ohne dass Daten aus Ihren Vorgängen das Haus verlassen. Hören Sie es sich an.
Wie schnell ist ein Notariat einsatzbereit, und was kostet es?
In der Regel innerhalb weniger Werktage: Wir richten Rufnummer, Begrüßung und Weiterleitungsregeln gemeinsam mit Ihnen ein – ohne neue Hardware und ohne Eingriff in Ihre Telefonanlage, Ihre bestehende Nummer behalten Sie. Der Preis richtet sich nach Größe des Notariats und Anrufvolumen und wird transparent in der Demo besprochen, ohne Einrichtungsgebühr. Sie starten mit 30 kostenlosen Tagen und nutzen DonnaDesk danach monatlich kündbar.